Projekt im Portrait

Vier Klassenräume in Isanga

Aller Anfang ist schwer.

Nicht wenn man in Isanga so herzlich empfangen wird, wie wir. Schon während wir auf die Schule zufahren, tragen die Kinder eifrig Tische und Stühle nach draußen und suchen einen besonders angenehmen Platz im Halbschatten der Bäume mit direkten Blick auf die Schule. Damit wollen sie wohl schon mal zeigen, was Ihnen hier am wichtigsten ist.

Nach einer ersten warmen Begrüßung, bekommen wir eine Schulführung über das ganze Gelände. Dabei bleiben uns vor allem die Kleinsten dicht auf den Fersen. Sie verstecken sich hinter den schweren Schulwänden oder blinzeln aus den kaputten Fenstern. Schon ohne Worte wird uns klar, die Schule ist der Mittelpunkt des Lebens und genau der richtige Ort für das 1. MYC Hilfsprojekt.

Rund zwei Stunden sitzen wir nach der Führung mit dem Schuldirektor, dem Dorfrat und unserem Ingenieur zusammen, um einen konkreten Plan für unser Engagement in Isanga auszuarbeiten. Dieser besteht darin die Ruine am rechten Rand des Geländes in vier neue Klassenräume zu verwandeln, damit endlich alle Schüler in Isanga einen Platz auf der Schulbank finden.

Unsere Ziele

und wie wir sie erreichen wollen

1. Schritt:

Bedarf identifizieren

Mit Blick auf die größte Sorge im Dorf haben wir draußen mit dem Dorfrat akute Probleme diskutiert und die Situation in Isanga analysiert. Dabei wurde die Beseitigung der Ruine und die Schaffung vier neuer Klassenräume als nötigste Investition identifiziert.

Status: erledigt!

Status Schritt 1 0

2. Schritt:

Material beschaffen

Mit unserer besseren Hälfte Michael, unser Ingenieur vor Ort, haben wir den Materialbedarf geklärt, Verträge unterschrieben und die Logistik organisiert. Zum Glück unterstützen uns einige Unternehmen vor Ort zum Selbstkostenpreis, denn so können wir die maximale Investition an das Dorf weiterreichen.

Status: erledigt!

Status Schritt 2 0

3. Schritt:

Klassenräume bauen

Wir glauben an die positive Wirkung von Arbeit, deswegen basiert unser Engagement darauf, dass die Arbeitsleistung von den Dorfbewohnern erbracht wird. Unter Aufsicht von Michael ist das Fundament gelegt worden, jetzt werden die Wände errichtet und verspachtelt, Querverbindungen aus Eisen zur Stabilisierung eingesetzt, neue Türen und Fenster geschaffen, sowie ein Dach errichtet.

Status: erledigt!

Status Schritt 3 0
Auszug der verwendeten Materialien + -

203 Säcke Zement
63 Säcke Kalkputz
12 m³ Kies
33 m³ Sand
209 Bauhölzer (2″ x 10″ x 12 ft)
12 kg Draht
62 Eisenstangen (12 mm x 11,75 m)
152 Dachplatten (3 m)
16 Fenster
4 Türen
60 Schreibtische

4. Schritt:

Übergabe der Klassenräume

Geschafft! Im August 2017 war es endlich soweit: Nach 12-monatiger Bauphase wurden die Klassenräume fertiggestellt und dem Dorf übergeben. Wo vor 1,5 Jahren noch eine Ruine stand, erwartet die Schülerinnen und Schüler jetzt ein Schulgebäude, in dem das Lernen wieder Spaß macht.

Der Schulbesuch ist noch längst nicht überall auf der Welt selbstverständlich und weil Bildung oft die wichtigste Voraussetzung für ein besseres Leben ist, sind wir besonders froh, dass wir den Menschen aus Isanga mit Eurer Unterstützung helfen konnten. Gerade die Kinder sind vor Dankbarkeit und Stolz fast geplatzt.

Dafür ein riesiges Dankeschön an Euch! Eure Unterstützung hat es uns ermöglicht, unser erstes Hilfsprojekt so schnell und effektiv zu realisieren.

Aktuell stecken wir bereits in den Planungen für das Folgeprojekt. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden wir Euch darüber informieren.

Status: erledigt!

Status Schritt 4 0
Übergabe_Hilfsprojekt_1

Hilfsprojekt hautnah

Hier seht ihr die Entstehung der Schule in Isanga –

von der Grundsteinlegung bis zur Einweihung

Du willst mehr über den aktuellen Status wissen,

dann schau in unserem Blog vorbei!